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Energetische Sanierung rechnet sich |
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Eine aktuelle dena-Studie belegt die Wirtschaftlichkeit von energiesparenden Sanierungsmaßnahmen. Falls in einem Ein- oder Zweifamilienhaus Sanierungsmaßnahmen anstehen, sollten diese unter energetischen Gesichtspunkten erfolgen.
Um einen Bau aus den 1970er Jahren auf den Standard des Effizienzhaus 55 zu bringen, seien Zusatzkosten von 7,1 Cent pro eingesparter Kilowattstunde nötig. Da der durchschnittliche Energiepreis bei 8 Cent pro Kilowattstunde liegt, rechnen sich die Mehrkosten bei der Sanierung von etwa 30.000 Euro. In einem Effizienhaus 70 liegt der Heizölverbrauch bei etwa 5 Litern pro Quadratmeter und Jahr. Die Kosten können so von etwa 2.700 Euro auf 705 Euro pro Jahr sinken. |
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Heizen mit fossilen Brennstoffen immer teurer |
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Der Winter 2011/12 war mild, die Heizkosten dagegen nicht. Ein Musterhaushalt verbrauchte etwa 1.700 kWh weniger im Vergleich zum Vorwinter 2010/11. Da aber die Heizölpreise um 40 Prozent höher lagen, waren Heizkosten von 1449 Euro fällig; rund 100 Euro mehr als im Jahr zuvor bzw. sogar 400 Euro mehr als im Winter 2009/2010. Im Gasbereich verlief die Entwicklung etwas weniger dramatisch. Der um neun Prozent gesunkende Verbrauch glich den Preisanstieg von acht Prozent in etwa aus.
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat für einen sanierten Altbau die Kosten verschiedener Brennstoffe verglichen und einen Ausweg aus der Kostenfalle aufgezeigt. Inklusive Kapitalkosten für die Anschaffung sowie den Kosten für Brennstoffe, Wartung und Anlagenüberwachung ist die Ölheizung die teuerste Variante. Am günstigsten schneidet der Scheitholzvergaser-Heizkessel ab. |
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Sanierung von Denkmalgebäuden ist tückisch |
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Der Kauf von denkmalgeschützten Gebäuden ist attraktiv. Sie sind wertstabil und liegen meist zentrumsnah. Bei der energetischen Sanierung lauern allerdings viele Fallstricke, die die Kosten in die Höhe treiben können. Der Denkmalschutz, das Erscheinungsbild der Fassade oder der Brandschutz müssen mit moderner Haustechnik, Feuchte-, Wärme- und Schallschutz sowie den Anforderungen der energetischen Sanierung in Einklang gebracht werden. Die Gesellschaft für Technische Überwachung GmbH (GTÜ) rät dazu, die Sanierungsmaßnahmen von Ingenieuren planen und begleiten zu lassen. Angefangen von der Bestands- und Zustandsaufnahme des Gebäudes, über die baubegleitende Qualitätskontrolle bis hin zur Abnahme sind sie für den Bauherrn ein kompetenter Ansprechpartner. |
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Neue Förderung für Mini-Blockheizkraftwerke |
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Ab dem 1. April 2012 werden KWK-Anlagen mit einer Leistung bis zu 20 kWel mit einem Investitionszuschuss von bis zu 3.500 Euro gefördert. Gefördert werden neue Anlagen in Bestandsbauten, wobei sich der Zuschuss nach der elektrischen Leistung der KWK-Anlage richtet. Kleine Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einer Leistung von 1 kWel erhalten danach 1.500 Euro Zuschuss.
Details zur Förderfähigkeit und Anträge sind der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu entnehmen. |
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L-Bank bietet neue Förderprogramme |
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Mit dem Förderprogramm „Energieeffizienzfinanzierung - Sanieren“ der L-Bank können die Mittel der KfW Bankengruppe weiter verbilligt werden. Sanierungswillige Haus- und Wohnungseigentümern erhalten so Kredite mit Zinsen unter 1 Prozent. Eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten bietet die neue Broschüre "Energie und Umwelt". Sie ist ab sofort im Internet erhältlich. |
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Solarthermie bleibt für Hausbesitzer attraktiv |
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Ein Drittel aller Hausbesitzer spielt mit dem Gedanken, in den kommenden drei Jahren eine solarthermische Anlage zu installieren. Rund 80 Prozent des Energiebedarfs eines Privathaushaltes fallen für Heizung und Warmwasser an. Da die Kosten für Öl und Gas in Zukunft weiter steigen werden, rechnet sich die Investition in eine solarthermische Anlage. Zusammen mit einem modernen Heizkessel können Immobilienbesitzer ihre Heizkosten um die Hälfte senken. |
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KfW fördert ab April den hydraulischen Abgleich |
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Ab April 2012 weitet die KfW ihr Förderprogramm weiter aus. Hinzu kommen Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung wie die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage oder der Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen. Die maßgeblichen Programme sind 152 (Energieeffizient Sanieren - Kredit Einzelmaßnahmen) und 430 (Energieeffizeint Sanieren - Investitionszuschuss). |
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Lüften und Energiesparen - BINE Information |
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Wie soll man die Wohnung lüften? Bei diesem Thema gehen die Meinungen weit auseinander. Viele Menschen glauben, dass Wände "atmen" müssen, weil ansonsten der Sauerstoff in der Wohnung knapp wird und es in luftdichten Gebäuden leicht zu Schimmelpilzbildung kommt. Unter Experten gilt die richtige Wohungslüftung dem gegenüber als zentraler Ansatz zum häuslichen Energiesparen. Die Forschung hat Grundlagen für sinnvolles Lüftungsverhalten erarbeitet, um zu hohe Werte für Luftfeuchtigkeit und Kohlendioxid zu vermeiden. |
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KfW baut Förderung aus |
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Die KfW Bankengruppe weitet die Förderung für Sanierungen von Wohngebäuden aus. So wurde ab Januar 2012 der Förderhöchstbetrag für den Energieberater bei einer energetischen Sanierung auf 4000 Euro (vorher: 2000 Euro) erhöht. Im Programm „Energieeffizient Sanieren“ ist der Investitionszuschuss für private Bauherren mit max. zwei Wohneinheiten auf bis zu 20 % der Investitionssumme gestiegen. |
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Kfw-Award "Bauen und Wohnen": Jetzt bewerben! |
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Wer heute ein Haus modernisiert, muss es fit für die Zukunft machen: Es soll energieeffizient sein und den Bedürfnissen mehrerer Generationen gerecht werden. "Modernisieren mit Weitblick" lautet deshalb das Motto des KfW-Award "Bauen und Wohnen" 2012. Der Preis zeichnet private Bauherren aus, die ihre Wohnimmobilien umgebaut und vorbildliche Lösungen hinsichtlich Energieeffizienz und Barrierearmut gefunden haben. Der Wettbewerb ist mit 30.000 Euro dotiert |
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Zuschuss für Mini-KWK-Anlagen |
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Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Mini-KWK-Förderung wieder aufgenommen. Die neuen "Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kWel" des Bundesumweltministeriums sollen zusätzliche Impulse für den breiten Einsatz auch von kleinen KWK-Anlagen geben. Neue Blockheizkraftwerke bis 20 kWel in Bestandsbauten können nach diesem Förderprogramm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten zum Beispiel sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 kWel 1.500 Euro, große Anlagen mit 19 kWel hingegen 3.450 Euro. |
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Neue EnEV erst 2013 |
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Mit einer Neufassung der Energieeinsparverordnung wird für 2012 nicht mehr gerechnet. Sie wird voraussichtlich auf das Jahr 2013 verschoben. Das wurde in Gesprächen am Rande der Dena-Effizienztage in Berlin deutlich. |
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